Die reich verzierte Sakristeitür aus St. Johannes in Neustadt-Mußbach - ein selten gewordenes Kleinod und Zeugnis der Frühgotik

Die als Johanniterkirche 1370 errichtete heutige St. Johannes Kirche steht auf dem sogenannten Herrenhof, einem ehemals von den Johannitern erbauten Hofgelände im Ortskern von Mußbach.

Nach der Reformation als Simultankirche genutzt, steht der Chor, seitdem die katholische Gemeinde 1959 einen Kirchenneubau erhielt, ohne Nutzung leer. Seit 2013 wurden bereits erste Restaurierungsmaßnahmen an den Gewölben und den oberen Wandflächen des Chors durchgeführt. In naher Zukunft ist unter anderem die Konservierung und Restaurierung der kostbaren Sakristeitür geplant:
Mit aufwendigen, handgeschmiedeten Eisenbeschlägen ist diese Sakristeitür reich verziert. Für das Mittelalter typisch, ist sie als Bohlentür gearbeitet. Ein solches beeindruckendes Zeugnis der Frühgotik ist sehr selten geworden.  Die restauratorische Untersuchung versucht nun, die Konstruktion sowie die Verzierungen der Sakristeitür genauestens zu erfassen, um somit Rückschlüsse auf erforderliche Maßnahmen sowie auf das ursprüngliche Erscheinungsbild der Tür zu erhalten.

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GDKE